Stressbewältigung

Was passiert in unserem Körper, wenn wir gestresst sind?

Wir schütten zu viel Cortisol aus, was bedeutet, dass die Zelle zu wenig Sauerstoff bekommt. Zu wenig Sauerstoff kann wiederum zu Krebs führen.

Was macht Cortisol im Körper?

Cortisol ist ein lebenswichtiges Hormon, das in der Nebennierenrinde produziert wird. Es ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt: beispielsweise am Fettstoffwechsel, am Proteinumsatz, aber auch am Kohlenhydrathaushalt. Außerdem sorgt es dafür, dass unsere Körpertemperatur steigt und der Energiestoffwechsel aktiviert wird. Damit uns das Cortisol morgens beim Aufstehen zur Verfügung steht, wird es in der zweiten Nachthälfte gebildet. Im Laufe des Tages nimmt das Cortisol-Level kontinuierlich ab, bis es abends auf ein Minimum gesunken ist.

Was passiert, wenn wir im Dauerstress sind?

Handelt es sich nur um eine kurzzeitige Stresssituation, erhalten wir durch die Freisetzung des Stresshormons Cortisol einen „Leistungsschub“, damit wir die Lage unter Kontrolle bekommen können. Unser Körper ist dann in Alarmbereitschaft und bereit, zu handeln. Ist die Stresssituation vorbei, entspannt sich der Organismus wieder. Lang anhaltender oder gar dauernder Stress macht jedoch krank, da der Cortisolspiegel konstant hoch bleibt. Der Körper ist quasi permanent auf Gefahr eingestellt, andere Funktionen laufen dagegen auf Sparflamme. Mit fatalen Folgen: Die Gedächtnisleistung kann sich verschlechtern und die Gehirnmasse schrumpft, da die Neubildung von Gehirnzellen zurückgeht.

Bei mir löste der Stress folgende Symptome aus:

  • Gewichtszunahme
  • Depressionen
  • Stimmungsschwankungen
  • chronische Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Angststörungen

Irgendwann hatte ich mich an diese Begleiterscheinungen gewöhnt, sie gehörten sozusagen zu meinem Leben. Ich dachte, es muss so sein. An manchen Tagen bekam ich sogar regelrechte Panikattacken. Ich ignorierte jedoch meine innere Stimme und hielt immer noch alles für völlig normal.

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War ich mit meiner Familie oder Freunden zusammen, fühlte ich mich einsam. So fing meine Depression an. Meine Stimmung konnte minütlich umschwenken. Manchmal schlief ich ständig, es gab aber auch viele Nächte, in denen ich überhaupt keinen Schlaf fand. Mal lachte und mal weinte ich. Ich hatte nun langsam das Gefühl, nicht normal zu sein.

Wann war mein Klickmoment?

Eines Morgens wachte ich mit einem Tinnitus auf. Das Pfeifen auf dem rechten Ohr machte mich wahnsinnig. Leider unternehmen wir Menschen erst dann etwas, wenn es schon zu spät ist. Mir war aber nun endlich klar, dass ich so nicht weiterleben wollte. Ich schaute mich nach Möglichkeiten um, Stress zu kompensieren. Ich habe es mit Yoga versucht, konnte dabei aber nicht so richtig entspannen. Dann meldete ich mich in einem Fitnessstudio an, da Sport ja bei Stress helfen soll. Mittlerweile war ich aber so dick, dass ich mich schlichtweg schämte. Nun standen nur noch zwei Optionen auf meinem Zettel: Atemübungen und Meditationen. Beides machte mich nur noch aggressiver.
Innerlich kämpfte ich mit mir, denn ich dachte immer noch, ich schaffe es alleine. Mein Vater, der in meiner Kindheit mein absolutes Vorbild war, brachte mir bei, stark zu sein und nicht zu weinen. Klar, das hat vielleicht Vorteile, aber bei mir hat es nur dazu geführt, dass ich lange Zeit nicht über meine Gefühle reden konnte und auch nicht in der Lage war, um Hilfe zu bitten. In den Augen meines Vaters nehmen nur schwache und dumme Menschen an Coachings teil.

Doch irgendwann begriff ich, dass es hier um MEIN Leben geht und dass es MIR gutgehen muss. Ich wollte endlich ein selbstbestimmtes Leben führen.

Seitdem ich 20 bin, arbeite ich Vollzeit. Mit Anfang 20 empfand ich den Stress nicht wie mit Anfang 30. Vielleicht lag es daran, dass ich damals alles auf die leichte Schulter nahm und noch so viele Ziele hatte. Eines Tages schlich sich das beklemmende Gefühl ein, auf der Stelle zu treten und nicht weiter zu kommen. Ich stand früh auf, ging arbeiten und kam abends zurück. Tag für Tag. Im Winter war es besonders schlimm, denn die ewige Dunkelheit machte mich fertig. Und ich fragte mich, arbeite ich noch, um zu leben, oder lebe ich, um nur zu arbeiten? Für Geld opferte ich meinem Chef meine Zeit. Für ein Leben, das endlich ist.

Mein Fazit aus dem Coaching zum Thema Stress?

In mehreren Coaching-Wochen ging es um das Thema Stress. Ich verstand endlich, wie wichtig es ist, mit Stress umzugehen. Allerdings funktioniert das Coaching nur, wenn man hundertprozentig und mit ganzem Herzen dabei ist. Und sich auch daran hält, was Coach Cecil in seinen täglichen Videos erklärt. In jeder Woche gab es außerdem eine Übung. Es war insgesamt ein hartes Stück Arbeit, aber ich wollte unbedingt etwas verändern.

Stress entsteht immer im Inneren, das heißt, es kommt darauf an, was ich aus der jeweiligen Situation mache. Das Gegenteil von Stress ist Dankbarkeit. Für was bist Du wirklich dankbar? Wenn Du Dir bewusst wirst, für was Du dankbar bist, und diese Dankbarkeit auch mit dem Herzen fühlst, ist der Stress plötzlich wie weggeblasen.

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